003 / 12.02.2013 / Atemschutzübung/Prüfungsvorbereitung in Breitstetten / Fotobericht

Atemschutz ist bei Brandeinsätze von sehr hoher Wichtigkeit. Um den Anforderungen im Einsatz gewachsen zu sein werden in regelmäßigen Abständen Übungen mit möglichst realistischen Aufgaben durchgeführt. Dazu gehören unter anderem Bergungen von Personen in verrauchten oder vernebelten Gebäuden oder der Löschangriff mit Hindernissen.

Unser Atemschutztrupp bereitet sich auf die Übung vor:
(Von links nach rechts) Der Atemschutzbeauftragte Martin Österreicher als Gruppenkommandant, Thomas Mikulcik, Johannes Österreicher, Michael Huttar und der Atemschutzprüfer.

Die Stimmung im abgedunktelten Übungsraum ist absichtlich bedrückend, die Feuerwehrmänner werden psychologisch auf die Übung eingestellt.

 Minimale Sicht und Beleuchtung nur durch Stirn- und Taschenlampen.

 Dieses Bild wurde im verrauchten Raum aufgenommen, man sieht tatsächlich so gut wie nichts. Die Aufgabe besteht darin gesichert (mit einer Sicherungsleine - im Bild am Boden liegend zu sehen) in den Raum vorzudringen, nach verletzten Personen zu suchen und diese zu retten.
Stellen Sie sich nun vor, diese Aufgabe mit einer Atemschutzmaske, die das Blickfeld noch weiter eingrenzt und einem durch die Pressluftflaschen minimierten Luftvorrat lösen zu müssen.

 Anschliessend wurde auch noch ein Löschangriff geübt, hier wird gerade ein Hindernis überwunden. Die Sicherung der Kameraden ist wichtig, da man in einer verrauchten Umgebung nicht sehen kann, wie tief es nach dem Hindernis in die Tiefe geht.

Unsere Kameraden haben alle Aufgaben bestens bewältigt und sind für die bevorstehende Prüfung bzw, einem Einsatz gut vorbereitet.
Für mich, als Fotograf und Redakteur, war diese Übung sehr beeindruckend. Es ist immer wieder erstaunlich was ein Feuerwehrmann leistet.