046 / 09.05.2017 / Unterabschnittsübung in Straudorf, Branddienst

Bereits am 25. Mai wurden die Einladungen zur Unterabschnittsübung bzw. Alarmplanübung ausgeschickt.

Die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr Leopoldsdorf trafen sich bereits eine viertel Stunde vor der geplanten Alarmierung im Feuerwehrhaus in Leopoldsdorf.

Etwa um 18Uhr wurden dann die Einsatzkräfte über die Bezirksalarmzentrale alarmiert.
Hierbei handelte es sich um einen stillen Alarm, somit ohne Sirene.
Im Ernstfall jedoch wird dann mit Sirene alarmiert.

Unverzüglich rückten die Kameraden mit dem Hilfeleistungsfahrzeug 3, dem Kleinrüstfahrzeug, dem Kleinlöschfahrzeug und mit einer Besatzung von insgesamt elf Mann aus.

Zeitgleich wurden zu dieser Übung folgende Feuerwehren mitalarmiert.

FF Straudorf
FF Breitstetten
FF Haringsee
FF Fuchensbigl
FF Groß Enzersdorf
FF Wagram
FF Pframa
FF Eckartsau
und der Rettungsdienst.

Einsatzort war eine öffentliche Einrichtung in Straudorf.

Das Übungsszenario war eine sogenannte Branddienstübung, bei der das Gebäude mit künstlichem Rauch vernebelt wurde und Signalleuchten einen Brand simulierten.
Im weiteren wurden mehrere Personen in dem Gebäude verteilt, die gerettet werden mussten.
Hierfür wurden auch einige dieser Personen geschminkt, um besser Verletzungen darzustellen und den Einsatzkräften die Übung realistischer zu gestalten.

Bei diesem nachgestellten Einsatz galt es alle anrückenden Einsatzkräfte dementsprechend einzuteilen, um die verletzten Personen zu retten und den Brand zu bekämpfen.
Dafür wurde eine Einsatzleitung aufgebaut, ein Sammelplatz für die Atemschutzträger eingerichtet als auch ein Sammelplatz um die geretteten, teils (nachgestellt) verletzten Personen zu versorgen.
Es wurden Löschleitungen ausgelegt und eine Wasserversorgung bereitgestellt um eine Brandbekämpfung zu ermöglichen.

Des weiteren kam auch eine Drehleiter zum Einsatz, um unter anderem Personen aus den oberen Bereichen des Gebäudes zu retten.

Die Zusammenarbeit zwischen allen Einsatzkräften lief sehr zufriedenstellend ab und das Szenario konnte damit sehr schnell abgearbeitet werden.

Im Anschluss fand eine Nachbesprechung statt, in der negatives aber auch positives Feedback an die Mannschaften, durch die Übungsbeobachter weitergegeben wurde.

Nach dem Ende der Übung gab es für alle Beteiligten, Helfer und Einsatzkräfte eine kleine Stärkung und die Möglichkeit sich auszutauschen.


Bilder folgen